Hanf ist die kortikale Faser der Pflanze, ihre Funktion ähnelt der menschlichen Haut, mit dem Schutz des Körpers, der Regulierung der Temperatur und anderen natürlichen Eigenschaften.
Leinenkleidung kann im Gegensatz zu anderen Stoffen die Schweiß- und Wassergeschwindigkeit des menschlichen Körpers reduzieren als Satin- und Viskosestoffe, und sogar um ein Vielfaches schneller als Baumwolle. Bei Hautkontakt kommt es zur Bildung des Kapillarphänomens, also der Hautverlängerung.
Die natürliche Luftdurchlässigkeit, Hygroskopizität, Erfrischung und Entfeuchtung von Hanf machen es zu einem frei atmenden Textil. Es kann die Temperatur des menschlichen Körperraums um 4–8 °C unter Normaltemperatur senken, was als „natürliche Klimaanlage“ bezeichnet wird
Tipp: Hanfkleidung waschen
1. Die Waschanforderungen für Bastfaserstoffe sind die gleichen wie für Baumwollstoffe, die Einweichzeit sollte jedoch nicht zu lang sein. Da Hanffasern im Allgemeinen steifer sind und einen schlechteren Zusammenhalt haben. Sollte sanft geknetet werden, nicht im Waschbrett auf dem starken Reiben, keine harte Bürste verwenden, um Fusseln zu vermeiden. Besonders auf Ramie-Kleidung muss geachtet werden, da sonst nach dem Tragen juckende Beschwerden auftreten.
2. Nach dem Spülen kann keine Drehung oder Austrocknung erzwungen werden, um ein Verrutschen der Hanffasern zu verhindern, was das Aussehen und den Verschleißfestigkeitsgrad beeinträchtigt. Beim Trocknen sollten der Kragen und die Nähte der Kleidung sowie andere Stellen flach gezogen werden. Sie können in der Sonne trocknen, aber nicht zu lange einwirken lassen, um ein Ausbleichen zu verhindern.
3. Alle Flecken auf Leinenstoffen werden auf die gleiche Weise wie auf Baumwollstoffen entfernt, jedoch bei leichten Zigarettenbrandstellen auf dem Leinenstoff. Kann mit einem Stück Zitrone abgewischt und dann für eine Weile in die Sonne gelegt werden, um beseitigt zu werden.





